Biogärtnerei Schneebacher_Verkauf
Neues aus der BIO-Gärtnerei Schneebacher

Petersilie mag Kaffee!

Tipps für ein glückliches Kräuterbeet

Es ist endlich März, die Tage werden wieder länger, die Sonne zaghaft wärmer und trotz zeitweilig kaltem Wind liegt eindeutig Frühling in der Luft! Ein Meer an Frühlingsknotenblumen zieht sich durch den ganzen Schlosspark Laubegg und macht fast ein bisschen sprachlos ob ihrer unbeschwerten Heiterkeit!

Dieser März hat auch die Frühjahrssaison in der Bio-Gärtnerei und somit die Pflanz- und Gartensaison eingeläutet! Eine Vielzahl an Salat- und Kohlpflanzen warten neben einem riesengroßen Kräutersortiment schon eifrig auf ihre Bestimmung.
Damit sich die noch jungen Pflänzchen ausgesetzt im Garten, Hochbeet oder Balkonkisterl gut entfalten können, gibt es ein paar wesentliche Grundsätzlichkeiten, deren Beachtung zu guter Ernte beitragen:

1. Pflänzchen pflanzen – aber wann?

Alle winterharten Kräuter wie Thymiane, Salbei, Minzen und Melisse sowie der winterharte Rosmarin können bereits jetzt bedenkenlos nach draußen. Auch Salat- und Kohlpflanzen, Petersilie, Schnittlauch, Koriander, Kerbel und Liebstock dürfen schon ausgesetzt werden, benötigen jedoch in kalten Nächten noch etwas Schutz durch eine leichte Gartenvliesbedeckung.  Für den empfindlichen Basilikum, welcher keine Bodentemperaturen unter 12 Grad verträgt, gilt: die kalten Nächte müssen im Hausinneren verbracht werden. Sobald die Temperaturen jedoch ansteigen, dürfen auch des Basilikums Ausgehzeiten bedenkenlos ausgeweitet werden.

2. Welche Erde und welchen Standort für meine Kräuter?

Nährstoffliebende Kräuter:
Viele Kräuter lieben einen durchlässigen, lockeren und humusreichen Boden. Für die Topfhaltung als auch für das Auflockern des Gartenbodens empfiehlt sich entsprechende Kräutererde. Hier hinein können die gängigsten Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Schnittsellerie, Liebstock, Dill und Gartenkresse gepflanzt werden. Diese Kräuter benötigen einen sonnig-halbschattigen Standort und wachsen am besten in ausreichend feuchter Erde – besonders bei der Topfhaltung ist jedoch Staunässe zu vermeiden – also lieber öfters, dafür aber weniger nachgießen.

Mediterrane Kräuter:
Majoran und Oregano als auch Rosmarin, Salbei, Thymian und Lavendel zählen zu den sonnenliebenden Kräutern und kommen auch mit weniger humosem Boden zurecht. Diese Pflanzen haben zwar im Allgemeinen einen geringeren Wasserbedarf, ein Austrocknen ist aber unbedingt zu vermeiden. Es empfiehlt sich, vor dem Einpflanzen Sand zur Erde zu mischen, um durchlässig-sandige Bodenverhältnisse zu schaffen, in denen mediterrane Kräuter bestens gedeihen.

3. Die Hausapotheke für Kräuter – natürliches Düngen

Kräuter, welche in Kräutererde gepflanzt worden sind, benötigen in den ersten Wochen keine zusätzliche Düngung. Zweimal im Jahr freuen sie sich jedoch über ein paar zusätzliche Nährstoffe. Bei den nährstoffliebenden Kräutern kann im Frühjahr und im Herbst etwas hochwertiger Kompost oder Kaffeesatz unter die Erde gemischt werden. Mediterrane Kräuter benötigen aufgrund ihrer Bodenbedürfnisse eher Kalk. Auch dieser kann locker untergemengt werden.
Um grundsätzlich gute Gartenbodenverhältnisse herzustellen, schaffen im Herbst in die Erde eingearbeitete organische Dünger wie Rinder- oder Pferdemist ideale Voraussetzungen für eine blühende Frühlingssaison.

Individuelle Beratung gibt’s täglich in der Biogärtnerei Schneebacher, im Schlosspark Laubegg, 8413 Ragnitz. Sortiment und Öffnungszeiten finden Sie unter www.bio-schneebacher.at

Viel Spaß beim Garteln!

Petra + die Schwestern

Psssst… Ach ja: Seit heuer gibt’s im sonnendurchfluteten Glashaus neben den Pflanzen außerdem auch noch ganz viel Buntes, Schönes und Dekoratives aus Holz, Stoff und Keramik!

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